Patrick Schiffer Blog

Mein Gymnastikprogramm

Früher habe ich Gymnastik gehasst. Dehnübungen kannte ich höchstens von Bildern her. Aber während meiner Reha haben die Therapeuten festgestellt, dass mein Hüftbeuger stark verkürzt ist. Diese und einige andere Baustellen in meinem Körper würden zu meinen Rückenschmerzen beitragen - unabhängig von meinem Bandscheibenvorfall - also haben mir die Experten dringen dazu geraten, mehr Dehnübungen zu machen. Das sieht dann so aus, dass ich zuerst 10 Minuten auf dem Rad meinen Kreislauf in Schwung bringe. Danach mache ich eine Übung für die Bauchmuskeln, danach dehne ich den Hüftbeuger. Diese Übungen für euch zu beschreiben fällt mir allerdings schwer. Das müsstet ihr sehen. Naja, vielleicht treffen wir uns einmal in meinem Studio, dann könnt ihr zusehen. Wenn ich mit meinen Dehnübungen durch bin, gehe ich an die Geräte und mache mein normales Training für den Rücken. Dazu habe ich mit meinem Fitnesstrainer drei Übungen ausgesucht, welche die Bandscheibe nicht belasten. Im Anschluss mache ich je eine Übung für die Bein- und Brustmuskeln, zuletzt trainiere ich den Trizeps und den Bizeps. Nach 90 Minuten ist mein Programm beendet und ich fühle mich zwar kaputt, dafür aber auch irgendwie gut. Nach 6 Monaten Training muss ich sagen, dass meine Lebensqualität enorm gestiegen ist, da mein Rücken keinen Ärger mehr macht.

15.10.12 19:15, kommentieren

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Sport ist gesund!

Woher ich meinen Bandscheibenvorfall habe, weiß ich nicht. Es gab eigentlich keinen Anlass, von dem ich sagen kann, er wäre der Auslöser gewesen. Ich kann mich nicht erinnern, in den Tagen vorher einen besonders schweren Gegenstand gehoben zu haben. Ich habe mich auch sonst nicht stark angestrengt. Meine Mutter hat ja gesagt, das kommt daher, dass ich früher intensiv Fußball gespielt habe. Meine Frau Katrin dagegen schiebt dem Fitnessstudio die Schuld zu. Die Fachleute (also die Ärzte und Therapeuten) sagen, dass es schwer festzustellen ist, woher der Schaden kommt. Rückenprobleme sind schließlich keine mathematischen Probleme, die berechnet werden können. Zumindest meint das mein Orthopäde. Es ist auch müßig, darüber zu diskutieren, woher der Vorfall kommt. Wichtiger ist meiner Meinung nach, in die Zukunft zu schauen und das Beste aus dem Leben zu machen. Und das versuche ich. Ich war (einige von euch wissen das sicher noch) ja in der Reha. Die hat mir wirklich gut getan. Dort habe ich ein spezielles Gymnastikprogramm zusammen mit meinen Therapeuten erarbeitet. Diese Übungen binde ich in mein übliches Fitnessprogramm mit ein. Ich muss daher auf nichts verzichten, auch nicht auf meine Fitnessriegel von www.jfk-sport.de . So gesehen kann ich nicht klagen. Natürlich muss ich regelmäßig mein Programm abspulen, sonst hat der ganze Sport keinen Wert. Aber ich habe den Ehrgeiz, meinen Körper wieder auf ein Top-Niveau zu bringen. Dazu ist Sport einfach eine tolle Sache.

12.10.12 14:45, kommentieren

Hey Leute

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Bandscheibenvorfall, den ich letztes Jahr erlitten habe. Ich will euch natürlich nicht mit meiner Krankengeschichte den Tag verderben. Ich weiß ja, wie das ist, wenn ein anderer Mensch einem stundenlang volljammert, wie schlecht es ihm geht. Irgendwann hat man dann selbst das Gefühl, krank zu sein oder es zumindest bald zu werden. Ich möchte euch etwas Positives berichten, schlechte Nachrichten hatte ich sowieso viel zu viele, seit meine Bandscheibe geschädigt ist. Nach meinem Vorfall dachte ich ja, ich könnte nie wieder Sport treiben. Das war in den ersten Tagen ein blödes Gefühl, weil ich wirklich dachte, ein Invalide zu sein. Doch die Ärzte und meine Physiotherapeuten haben meiner Angst schnell den Wind aus den Segeln genommen. Ganz im Gegenteil sollte ich sogar sehr viel Sport treiben, um meinen Rücken zu stärken. Selbstverständlich alles in Maßen. Das heißt, ich musste mich leider von meinem Hallensport verabschieden und Tschüss sagen zu Squash oder den regelmäßigen Abenden in der örtlichen Turnhalle zum Fußballspielen. Der Hallenboden ist einfach schädlich für mich. Aber das hat nichts ausgemacht, da ich lieber mit dem Rad fahre oder ins Fitnessstudio gehe. Momentan mache ich 4 bis 5 Mal in der Woche Sport. 3 Mal schaffe ich es ins Fitnessstudio und die restlichen Tage verbringe ich im Freien beim Radfahren oder Spazierengehen.

9.10.12 07:14, kommentieren